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Lean Startup

Innovation von Innen / Was der Kunde will

Lean Startup

Lean Startup ist eines der Must Knows digitaler Führungskräfte. Es zählt zum Feld des iterativen Arbeiten und agiert im Sinne der Kundenorientierung.

Die Lean Startup Methode wurde von Eric Ries, einem amerikanischen Software-Entwickler, entwickelt und besteht aus drei wesentlichen Kernelementen „Bauen – Messen -Lernen“.

Als iterative Methode besteht auch das Lean Startup aus mehreren Feedbackschleifen in denen immer wieder die neuen Ideen materialisiert (bauen), das Feedback und die Daten gesammelt (messen) und letztendlich ausgewertet (lernen) werden. Das Ziel des Unternehmens ist es hierbei möglichst wenig Zeit mit falschen Annahmen zu verbringen und die Durchläufe so effizient wie möglich zu gestalten. Aber wie sieht das in der Praxis aus?

  1. Bauen
    Um möglichst wenig Zeit mit unnötigen Features und Nebensächlichkeiten zu vergeuden achtest du besonders in der Phase des Bauens darauf, dass nur die für das Produkt wichtigsten Eigenschaften berücksichtigt werden. So entsteht ein MVP (Minimum Viable Product).
  2. Messen
    Bereits bei der Entwicklung deines MVP hast du bedacht, welche Kundendaten für dich am relevantesten sind. Sprich welche Aktionen und Handlungen deines Kunden an welchem Punkt der Customer Journey besonders aussagekräftig sind für die Entwicklung deines Produktes.
  3. Lernen
    Das Lernen ist zugleich der Abschluss des einen und die Basis des nächsten MVP. Hier werden zuvor getroffene Annahmen bestätigt oder revidiert. Es ist wichtig, dass du besonders in dieser Phase open minded bist und auch Daten die deinen eigenen Ansichten widersprechen zulässt, um das Produkt für deine Zielgruppe zu optimieren.

Best Practices

Dropbox
Die Idee der legendären Dropbox entstand aus einer Alltagssituation des Gründers Drew Houston. Er hatte seinen USB-Stick zu Hause vergessen und keine Möglichkeit seine Daten abzuspeichern. Gemeinsam mit Arash Ferdoski orientierte sich Drew an der Lean Startup Idee von Eric Ries. Sie verkürzten die Produktentwicklung-Zyklen und wendeten sich via Youtube direkt an ihre Zielgruppe, um die tatsächlichen Wünsche ihrer potentiellen Kunden zu erfahren.

General Electric
General Electric entwickelte 2013 ein gesamtes Programm basierend auf der Lean Startup Methode. Das sog. „FastWorks“ Programm wurde zunächst mit neuen MVPs im Bereich der Haushaltsgeräte getestet.
Erstmals kamen so selbst die Ingenieure in direkten Kundenkontakt und erhielten produktives Feedback, welches sie für den nächsten MVP nutzen konnten.

Mittlerweile plant General Electric in Iterationszyklen von einem Jahr unter direkter Einbeziehung der Zielgruppe.

Twitter
Auch Twitter ist das Ergebnis eines Lean Startup Prozesses. Alles fing an unter dem Namen Odeo mit einer Spezialisierung auf Podcasts. Nachdem iTunes jedoch ankündigte, ebenfalls in den Podcast-Markt einzutreten war man auf der Suche nach einem alternativen Geschäftsmodell. So entstand der Kurznachrichtendienst twttr, welcher letzten Endes zu Twitter wurde.

Lean Startup ist aus gutem Grund eine bei vielen Unternehmen etablierte und beliebte Methode.
Denn im Sinne der Digitalisierung ist es wichtig, dass der Kunde konsequent in den Fokus rückt und Produkte nach seinen Bedürfnissen ausgerichtet werden.

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